Firewall für Windows Server 2008

Ob man ein kleines LAN-Netzwerk oder ein großes Firmennetzwerk mit Windows Server 2008 betreibt, unerlaubte Zugriffe sind nicht gerne gesehen und können verheerende Auswirkungen wie Datenklau oder Datenzerstörung haben. Um dieses Problem zu lösen, hilft nur der Einsatz einer Firewall.

Eine Firewall kontrolliert alle Verbindungen und überprüft die Protokolle, welche auf die Netzwerke zugreifen und diese wieder verlassen. So durchlaufen alle Verbindungen, die auf das Netzwerk bzw. auf den Windows Server 2008 zugreifen, die Firewall. Die Firewall entscheidet anhand von programmierten Daten, ob der Zugriff erlaubt oder verweigert wird. So macht eine Firewall auch bei Windows Server 2008 Sinn. Jedes Netzwerk muss durch eine Firewall geschützt werden.

Um die Sicherheit bei Windows Server 2008 zu erhöhen, hat Microsoft eine ganze Reihe von Optimierungen durchgeführt. Eine davon sind die erweiterbaren Konfigurationseinstellungen der internen Firewall von Windows Server 2008. Mit ihr lässt sich der eingehende und ausgehende Datenverkehr untersuchen. Außerdem ist eine Authentifizierung durch IPSec (Kurzform für das Sicherheitsprotokoll „Internet Protocol Security“) integriert.
Ein großer Vorteil im Gegensatz zu Windows Server 2003 ist, dass die Firewall bei Server 2008 automatisch aktiviert ist. Mit verschiedenen neuen Tools lassen sich die Einstellungen je nach Netzwerk individuell verändern und bieten so optimalen Schutz. Um die Firewall im Windows Server 2008 zu konfigurieren, muss man kein IT-Spezialist sein. Die erweiterten Tools stellen eine große Hilfe dar und helfen beim Konfigurieren.