Antispam für Windows Exchange Server 2010
Spam zählt zu den größten Gefahren des Internets und kann auch auf einem betrieblichen Server mit Windows Exchange Server 2010 den laufenden Arbeitsalltag außer Kraft setzen oder zumindest mit unsinnigen Daten einige Tage lang hemmen.
Für ein Unternehmen können dann Kosten in Höhe von einigen Millionen Euro entstehen. Da dieses Risiko zu hoch ist und die damit zusammenhängenden Ausmaße zu kostspielig sind, werden betriebliche Server, auf denen Windows Exchange Server 2010 installiert ist, mit software- als auch hardwarebasierte Schutzvorrichtungen ausgestattet, damit effektiv gegen Spam, Viren, Trojaner, Dialer, Würmer, Hacker, Backdoor-Programme und sonstige Bedrohungen vorgegangen werden kann.
Insbesondere ein Antispam-Schutz ist wichtig, da der Exchange Server als zentraler Punkt des Netzwerkes fungiert. Er dient beispielsweise zur Vermittlung von eingehenden E-Mails. Wenn diese E-Mails mit Spam verseucht werden, ist ein ernstzunehmendes Chaos in den innerbetrieblichen Strukturen eines Unternehmens vorprogrammiert. Nachrichten werden zum Teil völlig unbrauchbar gemacht, der planmäßige Betriebsalltag für eine gewisse Zeit nicht stattfinden.
Windows Exchange Server 2010 ist äußerst komplex und für den Gebrauch auf einem Server durchaus funktional. Die vorinstallierten Sicherheitsmaßnahmen, zu denen auch Antispam gehört, sind jedoch nicht in vollem Umfang ausreichend, um eine hohe Sicherheitsstufe zu gewährleisten, welche allen Teilnehmern des Netzwerkes, gefahrloses und risikoloses Arbeiten ermöglicht. In einem Netzwerk darf es an keiner Stelle eine undichte Stelle geben. Auf Servern mit Windows Exchange Server 2010 sowie den einzelnen Client-Rechner müssen daher Komponenten für mehr Antispam und Antivirenschutz eingerichtet werden.


