Smartphone-Angriff kann teuer werden
Wenn es um die Abwehr von Hackern geht, sind Smartphones leider gar nicht so smart. Mehr als ein Drittel der Benutzer von Smartphones, Tablet-PCs, Laptops und Notebooks haben keinerlei Sicherheitsschutz auf ihren Geräten installiert. Dies ergab eine gemeinsame Umfrage vom IT-Sicherheitsunternehmen McAfee und MSI International.
(04.10.2011) Man muss noch nicht einmal sein mobiles Gerät verlieren, damit Betrüger Zugriff auf persönliche Daten wie Passwörter und Kreditkarten- und Kontodaten erlangen. Hacker verstecken ihre Schadsoftware in Applikationen, Links und drahtlosen Netzwerken; die Wahrscheinlichkeit, Opfer dieser Malware zu werden, ist bei Handy-Nutzern größer als bei PC-Nutzern. Nach Angaben des Internet-Security-Unternehmens Lookout seien während der ersten Hälfte des Jahres 2011 bis zu eine Million Menschen mobiler Malware ausgesetzt gewesen. Die Bedrohung wachse so schnell, dass das US-Kriegsministerium Unternehmen und Universitäten gebeten habe, sich stärker mit Schutzmöglichkeiten von mobilen Geräten zu befassen.
Viele Unternehmen wie McAfee, Lookout, Sophos und AVG seien sich dieser Herausforderung bewusst. Schätzungen auf Grundlage der McAfee-Umfrage besagen, dass der Verlust eines Smartphones bis zu 27.000 Euro kosten könne. McAfee errechnete diese Zahl, nachdem die Befragten gebeten worden waren, ihre digitalen Güter wie Musik-Bibliotheken, Familienfotos und persönlichen Daten, wie Kreditkartennummern, Passwörter und Bank- und Investment-Account-Informationen mit einem Wert zu belegen.
Aktuelle Computerviren-News


