Neue Internetgefahr - Billig-Viren

Der „Allensbach-Sicherheitsreport 2011" hat ergeben, dass zu den größten Ängsten der deutschen Bundesbürger auch die Virengefahr aus dem Internet zählt. Verständlich, wenn man die letzten Entwicklungen in Sachen Computerviren betrachtet. So ist in letzter Zeit durch die IT-Sicherheitsfirma "G Data" bekannt geworden, dass zu niedrigen Preisen, um die 5 Euro, Bausätze für Computerviren herunterzuladen sind.

(11.10.2011) "Aldi Bot" wird das spezielle und zugleich prekäre Angebot genannt, welches man vor allem in zahlreichen Untergrundforen käuflich erwerben kann. Laut "G Data" sei jeder Nutzer dieses Tools in der Lage Internetgefahren jeglicher Art selber zusammenzustellen und in die Welt zu schicken. Dadurch entsteht vor allem eine erhöhte Gefahr für sämtliche Unternehmen und Einrichtungen. Zwar sei die Idee, die hinter diesem Boot-Builder steckt, laut "G Data" nicht neu, jedoch sei der "Aldi Bot" vor allem in seiner Anwendung ziemlich benutzerfreundlich. Die Gefahr ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Wie aus dem "Cybercrime Report 2011" des Sicherheitsdienstleisters Symantec hervorgeht, ist das Schadensvolumen der Internetkriminalität mit dem des Drogenhandels zu vergleichen.

Zu den größten Angriffszielen werden in nächster Zeit vermutlich iPhones und Smartphones gehören. Im Gegensatz zum PC besitzen diese nicht einmal einen einfachen Virenschutz und sind damit jeglicher Gefahr schutzlos ausgesetzt. Hinzu kommt noch das Problem, dass  Angriffe auf Handys zumeist aus den eigenen Reihen der Hersteller kommen, wie im Fall Vodafone Spanien. Das Unternehmen verschickte Smartphones, auf denen bereits zwei verschiedene Virenprogramme vorhanden waren. Es kommt noch einige Arbeit auf die Entwickler und IT-Spezialisten hinzu, bis vor dieser Gefahr ausreichend geschützt werden kann.

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