McDonald's serviert Computervirus
Eine neue Spammail ist im Umlauf. Sie verspricht den Empfängern ein kostenloses Frühstück. Serviert wird jedoch ein Computervirus. Als Absender nennt die elektronische Post den Fast-Food-Riesen McDonald's. Im Anhang der Mail, so der Text der schädlichen Nachricht, befänden sich alle Details darüber, wie man das kostenlose Frühstück bekommen könne. Man müsse diesen nur ausdrucken, dann könne man ihn als Gutschein für die Mahlzeit verwenden.
(27.06.2011) Wer den Anhang jedoch tatsächlich öffnet, fängt sich stattdessen einen hinterhältigen Computervirus ein. Denn dieser ist für viele Antivirenprogramme schwer zu erkennen. Ein Teil der Nachricht ist zufallsgeneriert, was es den Schutzprogrammen erschwert, die Mail als mit Schadsoftware behaftet wiederzuerkennen. Der genaue Absender der gefährlichen Post ist information(at)mcdonalds.com. Viele User, die bereits Opfer des Virus geworden sind, betonten, sie hielten die Mail aufgrund dieser Sendeadresse für glaubwürdig. Etwa 30 Prozent der IP-Adressen der Versender der gefährlichen Mail stammen aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Vermutlich werden diese also von Botnetzen ausgeliefert.
McDonald's selbst hat mittlerweile auf diese Bedrohung reagiert. Man rate allen Benutzern nachdrücklich, jede E-Mail mit einem derartigen Inhalt sofort zu löschen. Außerdem wies das Unternehmen daraufhin, dass, wenn es seinen Kunden E-Mails schreibe, es die Adresse service(at)mcdonalds.de oder für Abonnenten des Newsletters news(at)mcvip-lounge.de verwende.
Aktuelle Computerviren-News


