iTunes-Gutscheine verseucht

Weihnachtszeit ist Virenzeit. Ende November sind massenweise E-Mails mit iTunes-Gutscheinen verschickt worden. Diese Gutscheine enthielten jedoch Schadsoftware, sogenannte Malware. Die schädliche Software wurde im Anhang der E-Mail versteckt und verbreitet sich unbemerkt auf dem PC, sobald man den Anhang öffnet. Auch wenn immer wieder davor gewarnt wird, unbekannte Anhänge zu öffnen; mit einem Angriff durch Computerviren und Schadsoftware, getarnt als Geschenk einer beliebten Firma, rechnen nur die wenigsten Nutzer.

(24.11.2011) Dabei ist die Masche, bekannte Markennamen als Tarnung für Malware und Computerviren zu verwenden nicht neu. Bereits 2010 missbrauchten Internetkriminelle die Firmen PayPal und eBay als Träger von Schadsoftware. Manche spionieren Daten aus, andere legen gleich den ganzen Rechner lahm. Die E-Mails, die die Geschädigten dabei von den vermeintlichen Firmen bekamen, sahen denen der echten Unternehmen täuschend ähnlich.

Wie kann man sich vor solchen Angriffen schützen?

Die wichtigste Vorsorge ist sicher, niemals auf eine vermeintliche E-Mail eines bekannten Unternehmens zu antworten oder persönliche Daten preiszugeben. Doch das hilft nichts, wenn in der E-Mail oder einer angehängten Datei Computerviren bzw. Schadsoftware versteckt sind. Es ist wichtig zu wissen, dass derartig Firmen keine Anhänge verschicken, sondern alles Relevante für den Kunden bereits in der E-Mail selbst ansprechen. Man kann also, sollte man eine angeblich von eBay stammende E-Mail bekommen, die einen Anhang besitzt, den man zu öffnen aufgefordert wird, unbesorgt löschen. Ein regelmäßiger Virencheck ist nicht nur wichtig, sondern notwendig, um sich zu schützen.

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