Happy Birthday: 40 Jahre Computerviren
Es ist eine Geburtstagsfeier, auf die Anwender gut und gerne verzichten können: Denn der Computervirus feiert seinen 40. Jahrestag und ist seitdem lästiger Begleiter im Computeralltag. Was mit einem Computervirus namens "Creeper" für den Internet-Vorgänger Arpanet in Cambridge als gezielter Versuch zu Forschungszwecken begann, uferte im Laufe der Jahre zur Internet-Kriminalität aus und verursacht nicht selten auch bei Privatusern wirtschaftlichen Schaden - Stress und Ärger mit inbegriffen.
(25.09.2011) 1987 geisterte mit "Jerusalem" zum ersten Mal weltweit ein Computervirus durch die Systeme. Ausgerechnet an einem Freitag, dem 13., löschte "Jerusalem" wichtige Programme und verursachte so erheblichen Schaden. Mit dem technischen Fortschritt wurden auch Viren und Malware immer intelligenter. Mitte der 1990er sprach man erstmals von "Phishing", also dem illegalen Erwerb von relevanten Userdaten. Nicht selten gerieten so die Kreditkartennummern der Anwender ins Visier der Hacker, die nun gezielt wirtschaftliche Interessen verfolgten.
Einer der bekanntesten Computerviren hieß zur Jahrtausendwende "I love you" und verbreitete sich rasend schnell per E-Mail. Danach trieb 2004 der Wurm Sasser als erste bekannte Malware sein Unheil. Sasser zog auch außerhalb des Internets seine Kreise, indem er sogar für Unterbrechungen in der Satellitenkommunikation sorgte.
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