Freemailer im Web
Eine der Möglichkeiten, E-Mails zu versenden und zu empfangen, ist der Zugang über einen sogenannten Freemailer. Solche Freemailer sind in der Lage, dem Nutzer eine E-Mail-Adresse zur Verfügung zu stellen und können am Zusatz in dieser E-Mail-Adresse erkannt werden. Derartige Dienste sind in der Basis-Version meistens kostenlos, für zusätzliche Features fallen in der Regel geringe monatliche Gebühren an. Die Qualität der Freemailer und die verschiedenen Basis-Möglichkeiten sowie die darin enthaltenen Leistungen sind allerdings sehr unterschiedlich.
(05.02.2011) Während der E-Mail-Verkehr überall kostenlos ist, ergeben sich bei einem Blick auf weitere Dienste wie beispielsweise E-Mail-Push oder die maximale Größe einer Nachricht oder des Postfachs bereits erhebliche Abweichungen. Daher sollte man bei der Wahl eines Anbieters die geplanten Mail-Aktivitäten vorher möglichst genau analysieren.
In Deutschland sind es knapp zehn Freemailer, die mehr als 90 Prozent des Marktes beherrschen. Während aber beispielsweise die Größe einer E-Mail (einschließlich eventuellem Anhang) bei WEB.de auf 4 Megabyte begrenzt ist, bieten andere Freemailer größere Kapazitäten an. Wer seine E-Mails nicht regelmäßig oder nur in größeren Abständen auf den Rechner ruft, für den ist auch die maximale Anzahl der gespeicherten Mails ein wichtiges Kriterium. Bleiben wir beim Beispiel WEB.de, so stehen hier nur 12 Megabyte bzw. 500 E-Mails zur Verfügung. Auch hier bieten andere Freemailer deutlich mehr Platz – manche sogar unbegrenzt. Einige Anbieter stellen ihren Nutzern auch kleine Boni bereit. So bietet beispielsweise GMX ein monatliches Frei-Kontingent an SMS-Nachrichten. Auch die Integration des Freemailers in andere Dienste des gleichen Anbieters (z. B. Google Mail und Google Search) kann die Wahl beeinflussen.
Relative Einigkeit herrscht dagegen unter allen Freemailern in puncto Abfrage per POP3 und Senden per SMTP. Der Versand sowie der Check nach neuen Nachrichten sind fast überall uneingeschränkt möglich, nur WEB.de hat bei der Abfrage eine Mindestpause von 15 Minuten vorgesehen. Einigkeit auch bezüglich der in den Freemailern integrierten Virenscannern. Alle Freemailer prüfen die Mails auf „blinde Passagiere“.
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