Angriff auf Fleurop

Der in der Schweiz ansässige Blumenversender Fleurop ist am 09. Januar 2012 durch einen Computervirus attackiert worden. Den Kunden des Unternehmens wird durch eine E-Mail ein Präsent und eine dazugehörige Karte zugesichert – von einem anonymen Versender. Klickt man auf den in der E-Mail eingefügten Link, wird das Zugangspasswort des E-Mail-Kontos geknackt und ein Trojaner auf den Computer installiert.

(14.01.2012) Der Bund wurde bereits von Fleurop über den Vorfall informiert. Der IT-Beauftragte, der sich natürlich des Problems angenommen hat, Roland Kyburz, machte gegenüber Radio Zürisee Angaben zur Sachlage. Die Bundesstelle "Melanie" die für diese Angriffe zuständig ist wurde das Vorkommnis mitgeteilt. Die Domain, von der dieser Trojaner kam, soll so schnell wie möglich gesperrt werden. Leider war das bis jetzt noch nicht der Fall, da die Quelle der Domain in China ist.

Folgendes ist für alle betroffenen Empfänger der E-Mail zu beachten: Als Kunde sollte keinesfalls der Link in der Nachricht angeklickt werden, um den Rechner vor Schaden zu schützen. Es ist dem Unternehmen Fleurop sehr unangenehm, das der gute Name des Hauses mit so einem Zwischenfall beschmutzt wird. Es ist weiterhin auch noch nicht überschaubar, wie viele Kunden letztendlich eine solche E-Mail erhalten haben. Denn die Nachricht wird nach keinem speziellen Muster an E-Mail-Inhaber versendet. Die Fleurop-Kunden können sich aber laut Kyburz sicher sein, das die Kundenstammdaten des Unternehmens nicht gestohlen wurden, um diesen Angriff zu starten.

Trojaner sind bösartige Computerprogramme, die sich nicht selbst vervielfachen können wie zum Beispiel Viren. Trojaner werden meist durch E-Mail-Postfächer oder über Webbrowser weitergeschickt und verbreiten sich so. Oft sind Trojaner auch als harmlose Software verpackt, um den ahnungslosen Nutzer in Sicherheit zu wiegen.

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