Backdoor

Backdoors im Bereich der Computerviren sind Programmteile, die Programmierer mit dem Ziel eingebaut haben, um Zugriff zu einem Programm zu erhalten, ohne dass der dafür vorgesehene Zugriffsschutz (Passwort) verwendet werden muss.

Vom Englischen back (hinten) und door (Tür), wörtlich als Hintertür übersetzt, steht Backdoor vor allem für den unerlaubten Zutritt. In der Computerwelt ist darunter somit der unerlaubte Zugang zu einem Computer bzw. zu den Programmen auf diesem Computer zu verstehen.

Backdoors können als heimliche Universalpasswörter (Masterpasswörter) für Computer- Programme eingerichtet werden oder heimlich als Zusatz-Programme (Trojaner) auf Computern installiert werden. Immer mit dem Ziel, heimliche Fernzugriffe auf dem Computer zu ermöglichen. Im Prinzip funktionieren Backdoors so, dass sie die Passwörter des Besitzers eines Computers deaktivieren und dadurch den Zugriff des Computer-Besitzers auf seinem PC blockieren.
 
Für Schrecken in der Internetwelt sorgten z. B. die Backdoors „CEP“, „LKWpeter“ sowie die als Trojaner eingesetzten Fernwartungstools für MS Windows „SubSeven“ und „Back Orifice“ gesorgt. Die Schäden, die von Backdoors angerichtet werden können, sind schier unbegrenzt, zumal eine solche Hintertür als Eingangstür für andere  Schadprogramme wie Viren, Würmer, Spyware und Trojaner benutzt werden kann. Vor Backdoors schützen können sich PC Besitzer durch immer aktuellen Virenschutzsoftware und Firewall.