Scareware auf dem Vormarsch
Pseudo-Schutzprogramme (Experten sprechen von so genannter Scareware) sind seit einiger Zeit keine Seltenheit mehr. Ein Ende dieser gefährlichen Entwicklung ist nicht abzusehen, so Sicherheitsexperten der Antiviren-Programm-Hersteller McAfee und Kaspersky. Immer mehr unseriöse Programmhersteller setzen auf den Einsatz von nicht schützenden Antivirenprogrammen. Insbesondere unerfahrene Computerbesitzer werden so schnell zum Opfer dieser "Schutzfallen".
(26.07.2010) Das Schlimme an der Sache - die Online-Betrüger kassieren Summen in Millionenhöhe ab, ohne den Computerbesitzern hierfür in irgendeiner Art und Weise eine Gegenleistung zu entrichten. Der Computerlaie glaubt zusätzlich, dass sein Computer vor den zahlreichen Bedrohungen des Internets sicher ist. Mit Scareware setzt er seinen Computer dann dauerhaft dem hohen Gefahrenrisiko des Internets aus. Der Computerbesitzer handelt somit äußerst risikoreich und fahrlässig, weiß jedoch nichts von der stets "schlummernden" Gefahr Er verlässt sich auf den Schutz seines Antivirenprogramms.
Die Auswirkungen der Pseudo-Schutzprogramme gehen jedoch über diese Sicherheitsrisiken hinaus. Computerbesitzer werden zusätzlich mit nervigen Pop-Ups und ständig erscheinenden Nachrichtenfenstern genervt und belästigt. Diese Meldungen sollen den Computerbesitzer dazu verleiten, weitere Programme zu kaufen oder kostenpflichtige Hotlines anzurufen, sofern Fragen oder Störungen auftreten. Fällt der Computerbesitzer auf diese weiteren Fallen herein, wird es erneut teuer für ihn. Insgesamt sind die Auswirkungen der nicht schützenden Schutzprogramme massiv und auf ernste Art und Weise bedrohlich. Experten empfehlen, Software vor dem Kauf bzw. Download auf Echtheit zu prüfen oder direkt auf Antivirus Software namhafter und seröser Anbieter zurückzugreifen.


