Spionage-Trojaner per USB
Wer meint, durch regelmäßige Updates und einem installierten Virenscanner wäre sein Windows 7 vor Computerviren geschützt, der wird nun von einer neu entdeckten Sicherheitslücke eines Besseren belehrt.
(19.07.2010) Schon ein infizierter USB-Stick kann genügen und der gesamte Computer wird durch die neue Sicherheitslücke befallen. Denn: Über die USB-Schnittstellen greifen die integrierten Sicherheitsmaßnahmen von Microsoft nicht. Wird ein USB-Stick eingesteckt, erhält der Benutzer keinerlei Gefahrenmeldung. Noch sind Computerviren und Trojaner, welche sich mit Hilfe dieser neu entdeckten Sicherheitslücke einschleusen möchten, für die meisten User ungefährlich, es ist jedoch nur noch eine Frage der Zeit, bis gefährliche Programme mit bösartigen Viren auch unsere täglich verwendeten USB-Sticks unsicher machen.
Microsoft kennt die nun aufgefallene Sicherheitslücke zwar bereits, hat jedoch bislang keinen Patch entwickelt oder gar veröffentlicht. Für die Verbraucher bedeutet dies, abzuwarten und unter gar keinen Umständen ein übermäßiges Risiko mit unbekannten USB-Sticks bzw. externen Datenträgern einzugehen.


